Bild 1 – Blühendes Sachsen 2014

Gärtnermeister Matthias Tröltzsch in seiner Gärtnerei

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 2 – Blühendes Sachsen 2014

Serviceorientierter Gartenbau – Balkonkästen werden bepflanzt

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 3 – Blühendes Sachsen 2014

Vorstellung der Pflanze des Jahres 2014 mit dem Bürgermeister von Reichenbach und Oelsnitz/Erz.

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 4 – Blühendes Sachsen 2014

Die Gruppe der Kita Sperkennest aus Oelsnitz mit Ihrem Kulturprogramm

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 5 – Blühendes Sachsen 2014

Aufführung der Kleinen Raupe Nimmersatt

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 6 – Blühendes Sachsen 2014

Gärtnerei und Baumschule Tröltzsch

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 7 – Blühendes Sachsen 2014

Impression aus der Gärtnerei Tröltzsch

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 8 – Blühendes Sachsen 2014

Ideen für den eigenen Balkon und Terrasse

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen

Bild 9 – Blühendes Sachsen 2014

Gewächshausrundgang in der Gärtnerei Tröltzsch

Foto: Landesverband Gartenbau Sachsen


Blühendes Sachsen 2014

In Oelsnitz/Vogtland fand am Donnerstag, den 24. April, die feierliche Eröffnung der sächsischen Beet- und Balkonpflanzensaison in der Gärtnerei und Baumschule Tröltzsch statt. Bei schönstem Frühlingswetter startete die Aktion „Blühendes Sachsen“ an diesem Tag bereits zum 16. Mal.

Herr Matthias Tröltzsch begrüßte die zahlreichen Kollegen, Geschäftspartner und Ehrengäste sowie Vertreter von Presse und Fernsehen, die den Auftakt begleiteten und informierte über die Entwicklung, die Schwerpunkte und die Tradition seines innovativen Gartenbaubetriebes. Es wurden die Besonderheiten des Gartenbaus in Oelsnitz, aufgrund der Klimabe- dingungen in der Region und auch für eine Vielzahl an Betrieben schwerwiegende Themen, wie EHEC thematisiert und Herr Tröltzsch bewies einmal mehr, wie auch vermeintliche Hürden durchaus auch zu positiven Entwicklungen beitragen können. Die stetige Reaktion und Anpassung an immer wechselnde Faktoren ist ein Grundstein des Betriebserfolges, damit geht die Gärtnerei Tröltzsch mit bestem Beispiel voran.

Frau Anita Domschke, Abteilungsleiterin Land- und Forstwirtschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, in Vertretung von Staatsminister Frank Kupfer, eröffnete die Aktion und brachte Ihre große Anerkennung an die Gärtner zum Ausdruck. Vor allem in Hinsicht auf deren sehr umfangreichen Aufgabenbereich. Sei es die notwendige Kompetenz, die es erfordert, den Kunden den Wunsch nach Qualität, Vielfalt und Neuheiten zu erfüllen oder mit Dienstleistungen weitere Geschäftsfelder zu entwickeln. „Uns ist die wirtschaftliche Lage im Gartenbau bewusst, dennoch sind wir zuversichtlich, dass durch innovative Ideen und vielseitigen Dienstleistungsangeboten der gegenwärtige Strukturwandel bewältigt werden kann“ so Frau Domschke. Bei dieser Gelegenheit konnte Sie auch die Botschaft übermitteln, dass alle bisher eingegangenen Anträge für diese Förderperiode bewilligt werden können.

Welche Auswirkung das gemeinsame Auftreten der sächsischen Gartenbaubetriebe durch die bereits zur Tradition gewordene Aktion „Blühendes Sachsen“ hat, führte Herr Winfried Kaiser, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen, aus. „Sie bringt die Gärtnereien näher an den Kunden. Das war auch der Grundgedanke der Marketingaktion `Blühendes Sachsen´“, so Herr Kaiser. In all den Jahren hat die Aktion nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil, immer mehr zeigt sich der Erfolg unter anderem in Form von langfristiger Kundenbindung, denn in den Gärtnereien können die Kunden kaufen, wo es wächst. Neben einem großen Sortiment wird ihnen umfangreiche Beratung und ein guter Service vom Fachmann geboten.

Herr Kaiser bedankte sich außerdem beim Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft für die auch in diesem Jahr erfolgte Förderung der Absatzaktion „Blühendes Sachsen“ und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, besonders der Abteilung 8, Gartenbau.

Herr Mario Horn, Oberbürgermeister der Stadt Oelsnitz/ Vogtland lobte in seinen Worten die hervorragende Leistungen der Gärtnerei Tröltzsch und dankte für deren umfangreiches Engagement in Oelsnitz.

Die Bundestagsabgeordnete des Vogtlandkreises, Frau Yvonne Magwas, konnte leider nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen, gab aber durch ein Grußwort ihren Respekt und ihre Anerkennung für die wertvolle Arbeit der einzelnen Gärtner bekannt und betonte dabei den Wert der Branche für die Lebensqualität der Menschen und natürlich auch die Wirtschaft. Ein großer Dank von Frau Magwas galt der Gärtnerei Tröltzsch, die veranschaulicht, was im Vogtland gebraucht wird: die Verbindung von Tradition mit Unternehmergeist.

Frau Ute Franke, Vorsitzende der Fachgruppe Einzelhandelsgärtnereien im Landesverband und Mietglied im BVE, überbrachte die Grüße des ZVG-Präsidenten, Herrn Jürgen Mertz. In seinen Worten ging Herr Merz auf die bevorstehende Europawahl ein und machte deutlich, dass mittlerweile rund 70% der Politik in den Mitgliedsstaaten durch die europäischen Gesetzgebungen beeinflusst werden. Deshalb hat der ZVG einen Forderungskatalog aufgestellt mit den für den Gartenbausektor relevanten Positionen in den Bereichen von der Absatzförderung über die Besteuerung bis hin zum Pflanzenschutz. Frau Ute Franke und Herr Winfried Kaiser übergaben diesen Forderungskatalog an den Sächsischen Abgeordneten im Europaparlament Dr. Peter Jahr.

Anschließend stellte Frau Franke die diesjährige Pflanze

des Jahres vor: Das Goldene Mädchenauge – Coreopsis grandiflora `Solanna Golden Sphere´. „Zwar verbindet man mit der Coreopsis grandiflora zunächst eine bis zu einem Meter hoch wachsende Staude, doch das Goldene Mädchenauge ist eine niedrig bleibende Sorte und hat mit Ihrem kompakten Wuchs, und einer ausgiebigen Blühdauer sehr gute Voraussetzungen für eine optimale Balkonbepflanzung“, so Frau Franke.

Kinder der Kindertagesstätte Sperkennest in Oelsnitz umrahmten das Programm mit Ihrer Aufführung und unterhielten die Gäste mit einer spielerischen Aufklärung über die nicht immer einfache Entwicklung eines Schmetterlings.

Bei einem Rundgang durch die Gärtnerei und Baumschule Tröltzsch konnten die Gäste einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich nicht nur von der Qualität des Beet- und Balkonpflanzensortiments überzeugen, sondern auch von der geschmacklichen Qualität der angebotenen Gurken.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an den Gastgeber Herrn Mathias Tröltzsch, seiner Familie und Mitarbeitern für den schönen Auftakt in die diesjährige Beet- und Balkonpflanzensaison. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Saison für Kunden und Gärtner.

 

Erlebnisreicher Saisonstart in den sächsischen Gärtnereien und Baumschulen

Auch das Aktionswochende „Blühendes Sachsen“ war ein großer Erfolg. Rund 100 Betriebe öffneten am 26. und 27. April 2014 ihre Türen und boten ihren Gästen mit zahlreichen Angeboten und Aktionen einen Gärtnereibesuch der besonderen Art.

So erwartete die Kunden ein vielfältiges Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen. Auch Gemüse und verschiedenste Kräuterjungpflanzen standen im Angebot.

Die Besucher nutzen das Wochenende um sich zu informieren, zu beraten, zu kaufen und zu reservieren.

Durch ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde das Wochenende für die ganze Familie ein Erfolg. Neben Verkostungen, Betriebsführungen und musikalischer Unterhaltung gab es auch für die kleinen Gäste viele Aktionen zu entdecken, z.B. Ponyreiten, Hüpfburg Minieisenbahn.

Unter dem Motto „Machen Sie sich nicht die Hände schmutzig“ wurden noch vor Ort Kübel und Kästen vom Fachmann bepflanzt und für Balkon und Garten saisongerecht gestaltet. Ein Service der jedes Jahr gern genutzt wird.

Die Aktion „Blühendes Sachsen“ ist für viele sächsischen Betriebe bereits zur festen Tradition geworden. Sie bietet eine gute Möglichkeit zur Kundenbindung und zur Absatzföderung. Aber vor allem trägt sie einen wichtigen Teil zur Imagepflege des gärtnerischen Berufsstandes bei und steigert so auch die Attraktivität für den Berufsnachwuchs.